TransPortugal

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TransPortugal

Beitragvon Happe » Mittwoch 1. März 2017, 16:06

Moinsen,

Ab April 1st bin ich erstmal arbeitslos und wir wollen ein paar Wochen mit dem Mopped fahren.
Hat schonmal wer die TransPortugal abgeritten?

transportugal.JPG


Suche momentan nach Ueebernachtungsmoeglichkeiten.
B&B oder Camping entlang der Route.
Bin fuer jede Info dankbar.

Stefan
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Re: TransPortugal

Beitragvon GG71 » Mittwoch 8. März 2017, 10:01

Moin,

"ein paar Wochen mit dem Mopped fahren"
wie viel sind bei Dir "ein paar Wochen" in für nicht arbeitslose relevanten Zeiteinheiten ausgedrückt?
Wie ist die An- und Abreise geplant? Mit Bus oder Ädvänscher?
Geht's dann auch immer wieder zur Küste herunter?
Ciao:
GG ;-)
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Re: TransPortugal

Beitragvon Happe » Mittwoch 8. März 2017, 11:08

Hi GG,

Wir kalkulieren ca 7 Tage von Nord nach Sued und 7 Tage Sued nach Nord.
Anreise via Faehre Portsmouth-Santander und T5 nach Braganca. T5 bleibt auf dem Campingplatz.
Wenn es dann irgendwo besonders nett ausschaut bleiben wir ein paar Tage.
Das Ganze wird dann 2-3 Wochen dauern plus der An und Abreise.
Habe mitlerweile noch eine andere Strecke bekommen.
Wir werden nun also Runter im Osten Portugals und hoch in der Mitte Portugals fahren.
Runter ca. 95% Schotter und hoch ca. 80% Schotter/Sand
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Re: TransPortugal

Beitragvon GG71 » Mittwoch 8. März 2017, 11:41

Hi Stefan,

das klingt alles sehr Reizvoll nur die An- und Abreise ab Stuttgart ist ein Akt (und teuer).
Ich wollte eigentlich mit Zwischenstopps nach Sizilien incl. Stromboli.
In ca. 8h bin ich trotz Anhänger bei Florenz, ab dort ist Warm und Urlaub :-)
Ab Rom keine Autobahngebühren.

Nach Portugal muss ich viel mehr am Stück fahren und löhnen:
Grobrechnung ViaMichelin 21h und 310€ bis Braganca.
Da wäre ein Zwischenstopp bei Bordeaux angesagt.

Ich muss noch ein wenig drüber nachdenken...
Ciao:
GG ;-)
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Re: TransPortugal

Beitragvon Elke » Samstag 6. Mai 2017, 21:06

Hey, Happe,
wie war es denn?
Gibt es Bilder?
LG eineneugierige Elke
Ich liebe mein Moppelchen
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Re: TransPortugal

Beitragvon Happe » Sonntag 7. Mai 2017, 08:57

HI Elke,
Der Trip war Super.
Bin momentan etwas busy meine neue Firma auf die Beine zu stellen :-)
Und Donna ist gerade dabei hier einzuziehen .....

Habe auf meiner neuen Firmen Seite mit einem Blog in English angefangen.
Das muss dann noch uebersetzt werden und die zweite Haelfte geschrieben werden :-)
Bild
https://www.adventure-gear.co.uk/blog

lg
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Re: TransPortugal

Beitragvon Ralf Kiefer » Sonntag 7. Mai 2017, 12:26

Happe hat geschrieben:Bin momentan etwas busy meine neue Firma auf die Beine zu stellen :-)

Viel Erfolg!

Happe hat geschrieben:Habe auf meiner neuen Firmen Seite mit einem Blog in English angefangen.
Das muss dann noch uebersetzt werden und die zweite Haelfte geschrieben werden :-)

Hm, das sieht mit den üblichen Hilfsmitteln im Web-Browser so aus:
Bild
'N bißchen weniger Javascript, und schon könnte man was erkennen :-)

Gruß, Ralf
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Re: TransPortugal

Beitragvon Happe » Donnerstag 11. Mai 2017, 17:54

Donna und ich sind am 4 April abends in Stevenage losgefahren.
Die beiden Moppeds im T5. Donna hat ihre Husky 450 und ich meine KTM EXC 450.
Beide Moppeds hatten einen vollen Service vorm Start und einige Kleiningkeiten installiert.
USB Lader, Strom fuers Garmin Montana, Donna hatt sogar das komplette Rally Cockpit an Ihrer Husky gelassen.
Ihre Husky hatte neue Reifen mit Michelin UHD Schlaeuchen. Vorne Maxxis IT und hinten und weil der Maxxis nicht lieferbar war den Scorpion MX Mid-Hard.
Neue Bremsbelaege und neuen Kettensatz.
Alles von Ihr selbst installiert.
Ich hatte die original Bereifung Maxxis Enduro vorne und hinten, beide mit Mousses, Michelin Bib vorne und WinX Rally hinten. Den originalen Kettensatz und originale Bremsbelaege, alles ca. 350Km alt.
Als Gepaeck haben wir uns fuer die Enduristan Blizzard L Satteltaschen und die Tornado 2 Gepaeckrollen entschlossen. Dazu noch die Fender Bags fuers Werkzeug.

STH_IMG_201707_0000604.jpg


Meine Packliste:
Enduristan Tornado 2-Large Pack Roll:
Quechua Quickhiker Ultralight 3 Hiking Tent - 3 Mann, Grau 2.6Kg, 40cm*20cm
OEX 900 Down Schlafsack
Exped UL9 Luma
Blow Up Pillow
Helinox Ground Chair
Regenjacke und Hose
Ersatzschlauch 19”
Luftpumpe fuer die Reifen.

In den Enduristan Blizzard L
4x T-Shirt, 4x Unterhose
Normale Hose
Extra Base Layer Set
Ersatz Handschuhe, Muetze, Turnschuhe und Socken
Fleece Jacke
Jetboil Flash mit zwei Gaskanistern (je 100g)
Tasse, Klappbesteck and Travel Wash Mann und Waesche.
Waschzeugs, Lader und Kabel fuer Handy, GoPro and Foto Kamera
GoPro Adapter and extra Batterien
Zusaetslich am Mopped:
Leatherman Wave
Ram Mount fuer GoPro
Hardcase fuer Foto Kamera
Spiralschloss
Toolroll
Enduristan Fender bag with Enduristan ToolRoll inside

Kriega Backpack mit 3L Blase
Reisepass, Stirnlampe, Snacks, Kabelbinder, Messer mit Korkenzieher und Ersatzbrille

Wir sind recht spaet in Stevenage losgefahren und da die Faehre Portsmouth-Bilbao/Santander extrem teuer war, sind wir via Eurotunnel nach Calais. Wir haben uns als Fracht eingebucht, deutlich billiger und keine feste Zeit, dafuer aber immer eine Stunde Wartezeit. Wir sind dann um 20:00 in Folkstone angekommen und waren kurz vor 21:00 auf dem Zug.
In Frankreich sind wir dann noch der A16 bis Abbeville gefolgt und haben im Hotel F1 uebernachtet.
Am 2. Tag dann sind wir gemuetlich bis nach Bordeaux gefahren. Hier dann haben wir im Hotel B&B Bordeaux Est uebernachtet. Dieses Hotel hatte erst am Montag, 03.04. die Tore geoeffnet und roch noch sehr neu. Zum Abendessen gings ins benachbarte Bistro Regent umd deren Steak und deren Steaksosse zu geniessen. Empfehlenswert.
Tag 3 dann ging bis zum Campingplatz in Braganca, Nord Portugal.
Von Bordeaux ueber die nordlichen Auslaeufer der Pyrenees, vorbei an Bilbao und Suedwestlich, direkt nach Portugal.
In Braganca angekommen ging es direkt zum Campingplatz und nach einigen Minuten Gebaerdensprache, da niemand dort Englisch und wir kein Portugiesisch sprachen, hatten wir dann erklaert was wir wollten und alles war gebucht. Der T5 konnte dort unter den wachsamen Augen des Platzwartes bleiben.
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Re: TransPortugal

Beitragvon Happe » Donnerstag 11. Mai 2017, 18:16

Tag 1 der Transportugal Braganca to Sendim 95% Off Road 117Km
TP2017_01.JPG

TP 1.JPG

Wir sind recht frueh aus dem Bett gefallen und begannen damit die Moppeds zu beladen.
Plus ein paar Umpack Aktionen umd den Platz den wir auf beiden Moppeds hatten so gut wie moeglich zu nutzen. Dann noch den T5 umparken und schon war es Mittag ….
So los ging es erstmal zur Tanke und 10 Minuten spaeter waren wir dann auf dem ersten Eselspfad raus aus Braganca
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Die Landschaft und die Wege waren unglaublich und perfekt um sich an das Gewicht des Gepaecks zu gewoehnen. Donna ist noch nie mit Gepaeck gefahren und fuer mich ist es auch schon viel zu lange her.
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Am Aben kamen wir in das kleine Dorf Sedim. Ich hatted ort via Google Earth eine Tankstelle markiert und meine Schaetzung von 115Km stimmte fast genau. Der Tripmaster sagte 117Km.
Wir haben uns dann im Hotel Gabriella gegenueber der Kirche eingebucht und um 20:00 gab es dann Abendessen und eine kleine Lektion in Portionsgroessen. In Portugal ist es genug eine Prtion fuer zwei Leute zu bestellen. Wir wussten das noch nicht ….
Das Restaurant ist das No.1 Restaurant fuer gegrilltes Schwein …. Superlecker mit Roestkartoffeln und selbst eingelegten Peperonies und Oliven
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Wir haben es versucht, konnten die Teller aber nicht leer bekommen.
https://youtu.be/rKceZitmKvc
Dateianhänge
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Re: TransPortugal

Beitragvon Happe » Sonntag 14. Mai 2017, 15:13

Transportugal Tag 2 Sendim to Castelo Rodrigo 95% Off Road 124Km
TP 2.JPG


Wir hatten unser Fruehstueck fuer 9:00 bestellt, allerdings war uns nicht bewusst das unsere Uhren noch auf Spanischer Zeit waren. Wir bewegen uns sehr nahe der Spanischen Grenze und die Automatik hatte die Uhren noch nicht umgestellt. Wir waren also schon um 8:00 fertig fuers Fruehstueck und etwas verwundert das noch niemand dort war. Eine halbe Stunde spaeter dann begruesste un seine verschlafene Besitzerin nett und freundlich. Wir liessen uns Zeit beim Fruehstueck, den wir waren auf Urlaub.
Gegen 11:00 (wie wir dachten) war alles fertig zum Aufbruch. Einmal volltanken und los gehts, heute ein wenig meher als gestern, war die Devise.
Die Wege vom Start weg waren einfach und weit, wie am Vortag. Die Landschaft wechselte nach jeder Kurve und wir kamen den Bergen immer naeher.
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Nach einiger Zeit verleissen wir die weiten Schotterwege und folgten dem GPS Track auf einen Bergpfad mit hunderten Steinstufen durch ein Felsental.
Wuenderschoen, schwierig und ermuedent als die Temperaturen stiegen und der Wind erstarb in diesem Tal.

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Nach diesem Abschnitt, den ich keinem mit einer groesseren Reiseenduro empfehlen wuerde, da es eininge sehr enge und steile 180 grad serpentine hat bein denen man das Heck des Moppeds per hand umsetzen muss,erreichten wire in Stueck Strasse. Wir waren komplett verschwitzt und ausgepowered und die Strasse war ein Segen. Im naechsten Dorf dann etwas kaltes zu trinken, dringend gebraucht.
Weiter ging es dann wieder auf schotter wegen, durch ein paar Furten bis nach Castelo Rodrigo.

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Wir kamen in einem kleinen Hotel unter das von einem alten Paaerchen gefuehrt wurde.
Alle Rohre und abfluesse brauchten dringend die Aufmerksamkeit eines Klempners und der Fernseher im Zimmer funktionierte garnicht. Hier wurde uns dann bewusst das unsere Uhren die falsche Zeit anzeigten. Als wir um 19:00 ins Restaurant ums Eck gehen wollten wurden wir darauf aufmerksam gemacht das es erst 18:00 war.
Um 19:00 dann gabs Abendessen, die Bedienung sprach sehr gutes English und das Essen war sensationell. Ich hatte Black Pig, ich wusste nicht was ich da bestellte, hoffte aber wieder ein gegrilltes Schwein zu bekommen. Stellte sich heraus das Black Pig ist Fette Rippe. Nicht meine Vorliebe, weil zu fett, aber es war echt lecker. Donna hatte Fish and Chips, zubereitet aus dem Salz getrockneten Fisch den e shier ueberal gibt. Sehr lecker.

https://youtu.be/ErA30uvdTx8
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