Rallyeguards

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Rallyeguards

Beitragvon Wolfgang » Mittwoch 7. Januar 2015, 11:15

frage an die rallye-fahrer hier: mir ist bei den werks-ktm's aufgefallen, dass sie die plastik-handschützer montiert haben… warum nicht robustere? das erste, was ich mir montiert habe, waren die alu-rallyeguards. dass es die werksfahrer nicht zerbröselt und sie deshalb keine aus alu brauchen, das glaub ich am wenigsten :lol:
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Re: Rallyeguards

Beitragvon 1200cc.v2 » Mittwoch 7. Januar 2015, 15:14

hmm, gute Frage, so als Inschenör könnt ich mir die beiden Gründe vorstellen: weniger Gewicht und dass der Kunststoff bein "Feindkontakt" durch Verformung mehr Energie aufnimmt und daher die Kräfte am Lenker etwas reduziert... :roll:
Alles nur Mutmaßung und ohne Gewähr! :wink:
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Re: Rallyeguards

Beitragvon Wolfgang » Mittwoch 7. Januar 2015, 15:28

glaub ich ehrlich gesagt beides nicht, weil die paar gramm für die alubügel sind wurscht. und die kunststoffguards, die wir auch auf der adventure oben haben, das ist nett, hält aber nix aus. ich denk mir, wenn ich auf der piste stürze, wären mir die alu lieber, wenn der lenker gegen einen stein kracht ist die chance, dass die hebel ganz bleiben, weit höher. aber ich bin nur ein amateur ohne rallye-erfahrung.
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Re: Rallyeguards

Beitragvon el_heinzo » Mittwoch 7. Januar 2015, 16:20

Geht ja bei den Dingern nich da drum die Hebel zu schützen sondern die Hände, daher der Name Handguards :wink: Denke das die Alubügel einfach zuviel Energie auf den Lenker übertragen. Der Plasteschutz dreht sich weg und verformt sich. Nimmt aber meistens :mrgreen: seine ürsprüngliche Form wieder ein der Alubügel nich. Im dümmsten fall richtet der Alubügel mehr Schaden am Lenker an als er nutzen bringt. N Bremshebel ist schnell mal gewechselt unterwegs, ein Lenker eher nicht. So zumindest meine Erklärung, fahre auch nur mit Plastikschutz :mrgreen:
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Re: Rallyeguards

Beitragvon Wolfgang » Mittwoch 7. Januar 2015, 16:32

wahrscheinlich stimmt's so. ich hab mir ein paar bilder von den rallye-mopeds angeschaut, manche haben die alu oben, manche die plastik. mir ging's auch um die hydraulik, die ist mit dem alu doch ein wenig geschützt.
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Re: Rallyeguards

Beitragvon kartman » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:40

Normalerweise sollten die Armaturen ja auch so "locker" montiert sein, dass sie sich im Falle eines Sturzes verdrehen können, anstatt zu brechen. Ich hab die Alu-Handguards allerdings auch viel lieber, diese wabbeligen Originalteile sind vom Schutz her eigentlich nur Deko :?
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Re: Rallyeguards

Beitragvon Wolfgang » Mittwoch 7. Januar 2015, 23:13

die hebel ja, die sollen sich drehen. aber wenn die handguards sich drehen, schützen sie die hebel und die hydraulik nicht.
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Re: Rallyeguards

Beitragvon Happe » Donnerstag 8. Januar 2015, 18:45

hi,

ist alles eine persönliche und sponsorische Frage ;-)
Einige Fahrer möchten so wenig wie möglich an Gewicht am Lenker um etwaigen pendeln vorzubeugen. Andere nehmen die Stabileren.
Das Plastik schwächer ist als Alu ist auch nicht wahr. Die Acerbis Rally Schützer vertragen mehr, geben nach und federn zurück.
Alu Schützer dagegen verformen...

Wie gesagt persönliche Vorliebe

Stefan
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Re: Rallyeguards

Beitragvon bobmobile » Donnerstag 15. Januar 2015, 15:48

...das ist genauso wie die kotflügelfrage u.ä.

ich wunder mich auch immer über manche eigenheiten... manche anbauteile etc. exorbitant exklusiv u. teuer- andere wieder sehr simpel-

z.b. hat kein werksteam bei den 30.000 o. mehr euro teuren maschinen abgedichtete stecker verwendet!?

darum die salzschäden....

es gibt sogar baumaschienen di haben das "serienmäßig"! - das die stecker vorher NICHT abgedichtet wurden- da gibts etliche möglichkeiten is auch unverständlich !?

ich kenne weltreisende die ihre bikes mit mehr bedacht vorbereiten...

zu den handschützern- die aluteile sind zwar stabiler aber WENN sie mal verbogen sind- sind sie viel schwieriger wieder gradezubiegen....
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